Angriff der Killerschwalben
June 7th, 2006Seit wenigen Wochen ist es hier in Freiberg so, dass man früh nicht mehr pünktlich um 7 von der Müllabfuhr (oder im Winter genau um 5 vom Schnee schiebenden Hausmeister) geweckt wird, sondern nun tummeln sich den gesamten Tag über die gefährlichsten Vögel der Welt an meinem Fenster (und das hochaktiv um 6 Uhr morgens): die Killerschwalbe (Hirundo moerdero Link). Die Tierchen kommen mit einer Beständigkeit in die Winkel meines Fenstervorsprungs, so dass man davon ausgehen kann, dass sie bald hier einziehen werden. Beobachtet man das Treiben von unten, dann sieht man, wie ein Schwarm Killerschwalben sich in wirklich jede Etage des Wohnheims vorwagt. Momentan ist noch zu entscheiden, ob man die Vögel doch Füttern sollte und so den Geoökologen dieser Universität ein wenig Unterricht am Objekt gönnen sollte, oder ob man sie doch eher “abwehrt” (mit was, wird sich noch zeigen). Tollerweise sind die Tiere so hinterhältig, dass sie den gewillten Hobbyfotographen bis einen Meter an sich heran lassen zum Fotos machen. Wenn man dann aber auf eine Serie guter Fotos wartet, lässt sich der Vogel natürlich nicht mehr blicken. Da kommt mir spontan die Idee, ob man die Vögel nicht “markieren” sollte, um so Revierverhalten festzustellen und um so vielleicht eine Beziehung zu immer ein und dem selben Vogel aufzubauen. Will mir nicht jemand eine Webcam sponsorn? Dann gibts “Live Reality Bird Education” direkt von mir.
Vorher aber könnt ihr euch ja meine Fotos hier schonmal in klein oder bei Flickr in groß anschaun:
